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Kochen ist Krieg!: Am Herd mit deutschen ProfiköchenQuelle: AmazonISBN: 3492052932 19,95 EUR
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Features
Beschreibung
Kunden Meinungen
Toller Schreibstil
Datum:27.07.2010 - Rating: 5/5Gregor Weber, Schauspieler, Koch und nun auch noch Autor? Ist das nicht ein bisschen viel auf einmal? Ist es nicht! Mir gefällt der bildhafte und witzige Schreibstil, in dem hier der Alltag in deutschen Küchen beschrieben wird. Ich habe geahnt, wie heftig und hektisch es in Profiküchen zugeht - hier bekam ich Einblicke in einen Beruf, vor dem ich jetzt noch mehr Hochachtung habe. Und herzhaft gelacht habe ich beim Lesen auch.
Gregor Weber, bitte schreiben Sie mehr Bücher!
Viel Spaß
Datum:05.06.2010 - Rating: 5/5Ich habe dieses Buch meiner Frau geschenkt, die leidenschaftliche Köchin ist. Sie fand die Schilderungen des Autors hochinteressant und größtenteils auch sehr amüsant.
Kochen ist Krieg? Lesen auch!
Datum:31.05.2010 - Rating: 1/5Wenn für Herrn Weber Kochen Krieg ist, dann ist wohl das Lesen Folter. Nichts für Ungut: Man mag ja noch akzeptieren, dass ein Schauspieler keine Arbeit findet und dann Koch werden will. Auch mag man noch akzeptieren, dass dieses Vorhaben dann der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden soll. Unakzeptabel ist allerdings, ein Buch einfach mal so ins Blaue hinein zu schreiben, ohne Konzept und ohne Plan. so erfahren wir herzlich wenig über Abläufe in der Küche (ja doch, es ist viel zu tun!), so marzipant Herr Weber jedem Koch ums Maul, so versucht er die Berufsehre vor den Ketzern zu verteidigen und findet für dreibesterntes Essen solch unglaublich tolle Adjektive wie unglaublich oder toll.
Dieses Buch zwittert irgendwo zwischen drittklassiger Küchenreportage, Selbsterfahrungsschnulze und Kochschmerzratgeber herum, oder sollen wir etwa annehmen, dass sich Herr Weber mit diesem misslungenen Ritt auf der Kochwelle im Gespräch halten will? Danke, ich habe keinen Hunger mehr.
eher was für Profis...
Datum:06.04.2010 - Rating: 4/5Schön zum Lesen, wenn man sich für die teils
brutalen Abläufe hinter den Türen der Küchen
hipper Restaurants interessiert.
Unglaublich, was für ein Stress dahinter
steckt, wenn vorne die Menüs für 300 Euro
genossen werden wollen, und alles zu passen hat.
Das kommt gut rüber.
Die Einblicke sind aber teils so speziell, daß man
schon selber mal in einer Profiküche gestanden
haben mußte, um alles wirklich nachvollziehen
zu können, ganz schön viel Fachsimpelei mit
dabei.
Koch auf Wanderschaft
Datum:26.03.2010 - Rating: 5/5
Eigentlich ist George Weber Schauspieler und viele kennen ihn als Kommissar Deininger im saarländischen "Tatort". Weber ist aber auch gelernter Koch, wurde in Kleebergs exzellentem Berliner Restaurant "Vau" ausgebildet. Er hat sich nun auf die Wanderschaft begeben, nicht nur um festzustellen, was die Köche und Köchinnen hinter den Schwingtüren der Sternegastronomie alles bei einem außergewöhnlichen Ambiente an Kulinarischem zaubern oder verbrechen, sondern auch um zu sehen was in deutschen Betriebskantinen, Dorfgasthäusern, in Fußgängerzonenpizzerien in die Töpfe und auf die Teller kommt. Er hat auf der Insel Amrum gekocht, war in der Küche des Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue, besuchte das berühmte Bremer Schaffermahl und heuerte in Unna in einer Pizzeria als einfacher Küchenhelfer an. Weber hat also Küchen besucht, die wohl kaum ein Leser zu Gesicht bekommen wird und er erzählt in einem kulinarisch-sozilogischem Kaleidoskop vom kulinarischen Lokalkolorit, von den unterschiedlichen Philosophien des Kochens, vom täglichen Kampf der Köche mit dem eigenen Anspruch, der Zeit und den zu verarbeitenden Produkten, von dem wie es wirklich am Herd zugeht und davon das alle trotz unzähliger Küchenschlachten ihren Beruf lieben. Er berichtet in seinem höchst unterhaltsamen Report von der Leidenschaft "Kochen" und geht mit viel Einfühlungsvermögen auf seine Protagonisten ein, Leute die im wahrsten Sinne des Wortes mit Adrenalin" umgehen, das heißt Stresssituationen ausstehen müssen, die, wenn es erforderlich ist, auch eine messerscharfe Sprache führen, die aber auch eine weiche, eine sensible Seite haben, wenn sie Kommunikation mit Menschen über das Essen vermitteln.
Viele Menschen lieben Kochbücher, Bücher die mit Essen, Trinken und kulinarischer Kochkunst zu tun haben doch leider gibt es in diesem boomenden Markt der Kulinarikbücher viel Schrott. Wer daran denkt Koch zu werden, der sollte unbedingt dieses Buch lesen, in dem der Autor klug und verständlich am Ende ein komprimiertes, nicht immer unkritisches Plädoyer für die Köchinnen und Köche und die Kunst des Kochens hält, wobei er auch ein Miteinander der Kette - Bauer, Hersteller, Händler, Koch und Gast - appelliert, um der Herausforderung nach Verbesserung der "kulinarischen Grundqualität" gerecht zu werden. Bekanntlich verderben viele Köche den Brei.
Webers Küchenreisen mit einer lesenswerten, leckeren "Topfguckerei" ist eine sehr unterhaltsame Lektüre. Um die Qualität und den Jahrgang eines Weines zu prüfen, muss man nicht das ganze Fass leeren. So reicht eine halbe Stunde aus, um über den Wert und Unwert eines Buches zu befinden. Und dieses Buch ist mit viel Sinn, Verstand und Herzblut geschrieben.
