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Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 [VHS]

Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 [VHS]

Quelle: Amazon

EAN: 4006680004211
Herausgeber: Kinowelt Home Entertainment

8,25 EUR
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Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 [VHS]
 

Kunden Meinungen

James Coburn in der besten Rolle seines Lebens!!

Datum:24.08.2010 - Rating: 5/5

Neben Apocalypse Now ist dies für mich der beste Kriegsfilm.
Zuvor sah ich "Attack Force" mit Steven Seagal, der wohl aufgrund zweier Shootouts eine FSK von 18, statt einer von 12 erhielt. Dieser Film hat nur eine FSK von 16, aber viele Szenen sind echt krass. Wie so oft fragt man sich, ob die Leute bei der FSK regelmäßig besoffen sind oder unter Drogen stehen.

Der Vorspann des Films mit dem Kinderlied "Hänschen klein", was Teile des "Horst-Wessel-Liedes" enthält, ist grandios.
Steiner spielt hier einen überaus fähigen und sympathischen Soldaten (bis auf eine Situation, siehe nachfolgenden Absatz) und kuscht auch nicht vor seinen Vorgesetzten. J. Coburn spielt die Rolle so extrem gut, als hätte er im Leben nie was anderes getan.

Das Gespräch zwischen Steiner (James Coburn) und seinem Oberst (James Mason), wo es um die Frage des eisernen Kreuzes für Hauptmann Stransky (Maximilian Schell) ging, macht Steiner für mich etwas unsympathisch.

Es gibt Rezensenten die meckern über nicht Einhaltung der Kleiderordung. Meine Güte, dies ist ein Kriegs- und kein Propagandafilm!!
Ist es wirklich so schwer sich in die Lage der Soldaten zu versetzen?!
Sind euch Stranskys wirklich lieber als Steiners oder Kiesels?!

Über das Ende kann man geteilter Meinung sein, ich zumindest hätte mir gewünscht, das Hauptmann Stransky zumindest einiges abbekommen hätte und das Steiner nochmal seinem Oberst begegnet wäre.
Eigentlich müßte ich dafür einen Stern abziehen, doch 4 Sternen würden diesem klasse Film nicht gerecht werden.
Wer gerne Soldat werden möchte, wird sich dies nach diesem Film sicher 2x überlegen.

Anmerkung:
Um Teil 2 sollte man einen großen Bogen macht. Inhaltlich sehr schwach und die Darstellerbesetzung kann sich mit Teil 1 nicht annähernd messen.

Fazit:
Sehr gut agierende Darsteller, reichlich Dramatik, schonungslos und sehr unterhaltsam.

James Coburn

Datum:11.08.2010 - Rating: 5/5


Dieser Film zeigt in eindrucksvollen Bildern die ganze Sinnlosigkeit eines Krieges.

Man muß diesen Antikriegsfilm auch wegen James Coburn gesehen haben. Darum von mir

fünf Sterne!!!

Der Kampf ums Überleben...

Datum:23.07.2010 - Rating: 5/5

Russlandfeldzug 1943: Geschlagen von der Übermacht Russlands befindet sich die deutsche Armee auf dem Rückzug. Der in Berlin immer noch progagierte Endsieg ist eine wahnsinnige Illusion. Logistische und materielle Engpässe können nicht mehr kompensiert werden. Ausserdem sind die Männer vom Kämpfen und Töten müde und wollen eigentlich nur noch nach Hause.
Unteroffizier Steiner (James Coburn) ist bei seinen Kameraden bereits eine Art Legende, weil er es immer wieder geschafft hat, seine Männer aus den schwierigsten Situationen noch heil herauszubringen. Doch Steiner ist zum Zyniker geworden, der auch kein Blatt bei seinen Vorgesetzten Oberst Brandt (James Mason) und Oberhauptmann Kiesel (David Warner) vor den Mund nimmt. Diese zollen ihm dafür aber auch einen großen Respekt.
Als Steiner mit seinem Stoßtrupp auf Patrouille geht, entdecken sie einen Posten der roten Armee, den sie ausschalten können.
Dabei werden alle russischen Soldaten getötet, nur ein halbwüchsiger Kindersoldat (Slavko Stimac) überlebt. Die Männer nehmen ihn mit und nennen ihn Iwan.
Zur gleichen Zeit trifft der arrogante Hauptmann Stransky (Maximilian Scheel), der sich extra von Biarriz an die Ostfront versetzen liess, beim Regimentskommandeur Brandt ein. Der überhebliche Aristokrat, der zwar nichts mit den Nazis am Hut hat, ist ein unverbesserlicher Karrierist, der mit aller Gewalt und notfalls auch mit unfairen Mitteln das begehrte Eiserne Kreuz bekommen will. Dementsprechend ist der Schlagabtausch mit dem charakterlich unterschiedlichen Steiner unumgänglich. Es beginnen damit auch im Bunker kammerspielartige verbale Kämpfe, die sich die beiden unterschiedlichen Männer liefern. Und alles inmitten des totalen Kriegs...
Sam Peckinpah drehte "Steiner" im Jahr 1977 und errang mit dem Film, allen voran in Deutschland, einen riesigen Kassenschlager.
Der Film entstand nach Willi Heinrichs Roman "Das geduldige Fleisch", eine Kriegsgeschichte aus deutscher Sicht zu einem Zeitpunkt, wie die völlig unterschiedlichsten Charaktere nicht mehr "für Führer, Volk und Vaterland" kämpfen und lediglich überleben wollen.
Grandios gut sind Peckinpah sowohl die straff inszenierte, hochspannende und emotional aufwuhlende erste Hälfte als auch minutenlange Anfangssequenz gelungen, im Hintergrund der gezeigten Archivbilder erklingt das Kinderlied "Hänschen Klein".
Dann wirds zwar ein bisschen konventionell, er versöhnt aber wieder mit einem besonders zynischen Schlußakkord, der hängen bleibt.
So ist "Steiner" zwar keiner seiner besten fünf Filme (Sacramento, Alfredo Garcia, Wild Bunch, Wer Gewalt sät, Gefährten des Todes), aber gut gemachtes Actionkino mit Tiefgang und Emotionen.

Zeit

Datum:19.03.2010 - Rating: 5/5

Je mehr auch ältere Filme ich mir ansehe, und das tue ich in letzter Zeit immer öfter mal, mit dem Alter wird man offensichtlich sentimentaler, umso deutlicher wird mir, wie sehr es von Bedeutung ist, die Entstehungszeit mit zu betrachten.
"Steiner" ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel.

Dieser Film, in den späten Siebzigern, ich glaube 1977, entstanden, hatte zu dieser Zeit eine unglaubliche Wucht, eine Kraft, von der man heute keine rechte Ahnung mehr hat.
Wir hatten damals noch ganz alltäglich mit der Generation der Väter und Großväter, die beteiligt waren, die auch Täter waren, und die fast alle schwiegen, oder von nichts gewusst haben wollten, zu tun.

Die Leute heute lernen schon am Computer das virtuelle Töten, und haben auch noch großen Spass daran, Ego-Shooter nennt man diese Spiele soviel ich weiß, und ist von schrillen schnellen bunten Filmen oft ohne große Inhalte beeinflusst.
Da macht es einem der Steiner nicht leicht.

Ich habe den Film 1977 oder 78 im Kino gesehen und ich weiß noch wie gestern, wie sehr mir diese Szene bei ca. 56.10 min sich in die Seele gebrannt hat.
Dieser tote Wehrmachtssoldat, nach dem Helm jedenfalls ist es ein Deutscher (aber es ist im Grunde egal ob Deutscher, Russe, Amerkaner, was auch immer), der dort tot und plattgewaltzt am Boden liegt und von dem Halbkettenfahrzeug einfach überfahren und weiter zermatscht wird. Wie ein Stück Dreck, ein Etwas, nichts von Bedeutung!

Was für eine Haltung gegenüber diesem toten Menschen. was für eine Verachtung gegenüber auch dem Leben, und mehr als alle anderen Szenen hat mir diese die absolute Perversion und die völlige Sinnlosigkeit von Krieg aufgezeigt!

Diesen Film sollte sich jeder mal anschauen, zu dem Zeitpunkt, der für ihn am besten passt und er sollte sich die Zeit nehmen für diesen Film.

Ob man dazu diese DVD nehmen muss oder eine andere Version, ist eine andere Frage, die ich nicht sicher beantworten kann! Ich finde sie in Ordnung!

ÄRGERNIS!!

Datum:25.12.2009 - Rating: 2/5

Wiedermal,ist ein Klassiker verstümmelt.Werde versuchen,alte Filme,für meine Sammlung,anderweitig zu besorgen.Man ärgert sich nur,über die, meiner Meinung nach, leider,unnötige Verstümmelung.

 

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