Produktdetails
![]() |
Brothers in Arms: Hell's Highway (DVD-ROM)Quelle: AmazonEAN: 3307210268075 13,00 EUR
inkl. gesetzl. MwSt, ggf. zzgl. Versandkosten
Direkt zum Shop
|
Features
PC, Win, DeutschBeschreibung
Ubisoft Brothers in Arms Hells Highway, Brothers in Arms Hells Highway/ VÃ-: bereits erschienen/ System: PC/ Genre: Action/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ VollversionKunden Meinungen
Gutes, oder schlechtes Spiel?... Was für eine Frage!
Datum:31.05.2010 - Rating: 3/5Nachdem ich nun die eine oder andere Rezession gelesen habe, bin ich mit meinem UK Import mehr als zufrieden (war eigentlich ein Versehen). Das Spiel setzt auf die UT3 Engine und ist damit aus meiner Sicht zeitgemäß (im Erscheinungsjahr 2008!). Wer die zwei Vorgänger gespielt hat und mit der Art und Weise des Spiels vertraut ist, wird auch nicht Enttäuscht werden. Oder doch? Vielleicht irre ich mich, aber die Story ist doch recht kurz, oder? Der Spielspaß hat nichtmal vier Stunden gedauert. Deswegen auch zwei Sterne Abzug.
What makes a good soldier....
Datum:30.05.2010 - Rating: 4/5...is it his brain or his heart?
Diese Worte stammen von Seargent Matt Baker, der Hauptperson von Hell's Highway, der, nachdem er in Earned in Blood von Kollege Hartsock ersetzt wurde, wieder vom Spieler kontrolliert wird.
Ich spiele wirklich kaum WWII Spiele, aber Hell's Highway hat mich überzeugt. Tolle Story, welche perfekt Fragen aus Teil 1 und 2 beantwortet, Charaktere werden weiter ausgebaut und weitere tragische Szenen.
Natürlich kann sowas normalerweise nicht über Mängel wie KI Schwierigkeiten oder den leichten Schwierigkeitsgrad hinwegtäuschen, aber hier ist Gearbox genau das gelungen. Ich will wissen, was passiert und ich leide mit den Figuren, die mich seit BiA: Road to Hill 30 und Earned in Blood begleiten.
Allerdings: Bitte, bitte kauft KEINE deutsche Fassung. Denn die macht vieles total kaputt. Ich persönlich brauche keine Killcam, aber wenn Gearbox den Krieg so darstellen will, wie er war, nämlich hart und nervenzerfetzend für die Beteiligten, dann ist Blut ein Muss. Ein Beispiel:
Man trifft sich nach einer Mission mit seinen Kameraden in einem Cafe, welches plötzlich von einem Mörser getroffen wird. In der Ego Perspektive von Baker wird man wach und Kollege Corrion stammelt ein "Baker, dein Gesicht!" In der deutschen Fassung sehen wir nun Baker's Gesicht, welches VOLLKOMMEN NORMAL IST, während in der engl. Fassung eine stark blutende Wunde zu sehen ist, welche im weiteren Spiel Baker's bekannte Narben hinterlässt. Ein anderer Soldat stirbt bei dem Angriff und auch bei ihm fehlen seine Wunden. Das hat mir die Szene doch sehr verdorben.
Allerdings sticht BiA: HH durch seine emotionale Komponente aus dem Einheitsbrei der WW2 Shooter heraus und ist trotz seiner Kürze ein toller Shooter, welchen man aber wirklich nur spielen sollte, wenn man Teil 1 und 2 gespielt hat, denn sonst versteht man viele Anspielungen oder die Szenen von Kevin Leggett nicht.
Tolles Gameplay!
Datum:26.02.2010 - Rating: 5/5Brothers in Arms Hells Highway stellt noch einmal eine deutliche Steigerung zu seinen Vorgängern dar. Das Gameplay ist noch realistischer geworde. Einfaches drauflosballern wir bei andern Egoshootern führt hier nicht weit. Da ist Taktik gefragt. Und die atmosphärisch dichte Handlung unterstützt den Realismus noch. Leider recht kurz geraten. Da haben die Vorgänger mehr geboten. Aber das scheint der Trend zu sein. COD und Co. sind da ja nicht anders.
Nette Idee - schlechte Umsetzung
Datum:03.11.2009 - Rating: 2/5Ich habe die Vorgänger nicht gespielt. Aufgrund einiger Meinungen von Freunden ging ich jedoch mit hohen Erwartungen in das Spiel.
Das Erste was ich normalerweise mache, wenn ich einen Ego-Shooter spielen möchte, ist die Tastaturbelegung zu ändern. Dies war jedoch in BIA:HH zunächst gar nicht so einfach. Es tauchten sowohl Befehle auf, die mir zu dem Zeitpunkt noch nichts sagten, als auch merkwürdige Abkürzungen für Tasten, die ich nicht kannte und die Befehlen zugeordnet waren. Also verschob ich den Punkt zunächst.
Danach startete ich das Spiel und war enttäuscht, dass der höchste der drei Schwierigkeitsgrade anscheinend erst freigespielt werden muss. Für Profis ein Ärgernis, zumal der Zweite (zu dem Zeitpunkt also Höchste) nicht sehr anspruchsvoll ist, aber dazu bald mehr.
Ich startete das Spiel, musste mir jedoch zunächst zwei Videosequenzen, davon eine elendig Lang und anscheinend nicht unterbrechbar, nur unterbrochen von einer kurzen Schießeinlage, anschauen.
Dabei bekam ich das erste Mal die Ingame-Grafik zu Gesicht. Von den Socken gehauen hat sie mich zwar nicht, aber häßlich fand ich sie auch nicht. Mir sind andere Dinge wichtiger.
Dann ging es endlich Los mit der ersten Mission.
Wenn man die Hilfefunktion aktiviert (man wird am Anfang gefragt, ob man das möchte), wird einem Alles was man wissen muss, kurz erklärt. So gelang es mir endlich die Tastaturbelegung nach meinen Wünschen anzupassen und mich den ersten Missionszielen zu stellen. Dabei steht einem schon Unterstützung in Form eines MG-Teams zur Verfügung.
Sogleich machte ich mich an's herumkommandieren "meiner Männer".
Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, das MG-Team in Deckung zu schicken, es Gegner niedermähen, oder auch einfach nur Feuerschutz, geben zu lassen.
Das Kommandieren der Einheiten ist dabei einfach gehalten. Es gibt eine Taste für Befehle. Drückt man diese, erscheint ein Cursor, der sich je nachdem worauf man zielt wandelt: Bewegen, Angreifen, Spezialaktion. Zielt man zum Beispiel mit seiner Bazookaeinheit auf einen LKW... bumm. Eine zweite Taste ist zum Wechseln zwischen den Teams da.
Beim Bewegen sollen die Einheiten Deckung automatisch erkennen und benutzen. Das funktioniert auch, zumindest meistens. Manchmal jedoch bewegen sie sich komisch, hüpfen zuerst zwei Mal über eine Mauer bevor sie hinter ihr Deckung suchen, oder sie suchen schlichtweg auf der falschen Seite einer Mauer Deckung.
Womit wir beim nächsten Thema wären: Deckung.
In dem Spiel gibt es eine "Deckungstaste", mit deren Hilfe man hinter allen möglichen (und unmöglichen) Gegenständen Deckung suchen kann, zum Beispiel Mauern, Hauswände, Holzkarren, Heuballen, Autos usw.
Der eigene Charakter kauert dabei an/hinter der Deckung und kann dann auch darüber hinweg schießen, oder drumherum, was durchaus spaßig ist.
Was jedoch schlecht gelöst ist, ist das Schaden nehmen in Deckung.
Ist man mittels seiner "Deckungstaste" in Deckung gegangen, zum Beispiel hinter einer Mauer und befindet sich passiv hinter dieser, bekommt man durch normale Schusswaffen des Gegners keinen Schaden, auch wenn der eigene Kopf ganz offensichtlich noch einige Zentimeter über die Mauer ragt. Hockt man jedoch ohne "Deckungstaste" hinter dieser Mauer, die Position der vorherigen sehr ähnlich, der Kopf nicht merklich höher, frisst man plötzlich jede Menge Schaden. Das fällt besonders bei Säulen und Ähnlichem auf, die zwar recht breit sind, hinter denen man aber nicht "richtig" in Deckung gehen kann und die daher kaum Schutz vor Verletzungen bieten.
Was zu dem Thema auch noch zu sagen wäre ist, dass Gegner oft so hinter Mauern hocken, dass man noch einen Teil von Ihnen sieht. Ein gezielter Schuss, ein dummer Feind weniger.
Dann wäre da noch der Missionsaufbau, der immer gleich aussieht.
Jede Mission gliedert sich in einige Untermissionen. Die wiederrum, gliedern sich meistens in mehrere Schauplätze.
Ein Schauplatz kann zum Beispiel ein Haus samt Garten sein, oder ein Abschnitt einer Straße bis zur nächsten Straßensperre.
In jedem Schauplatz findet dann ein gescripteter Kampf statt. Betritt man den Schauplatz, spawnen Gegner, die entweder irgendwo in Deckung hocken, oder Patrouille laufen. Wird man entdeckt oder eröffnet man das Feuer (oder lässt seine Teamkollegen das Feuer eröffnen), laufen die feindlichen Soldaten in die nächste Deckung und der Kampf beginnt. Würde man nun die feindlichen Soldaten gegen die eigenen kämpfen lassen, ohne sich einzumischen, würde der Kampf ewig dauern. Da man jedoch sich hat, ist so ein Kampf recht schnell vorbei.
Dabei wendet man immer die gleiche Taktik an: Flankieren. Laut Tip am Anfang hat jeder Schauplatz eine Möglichkeit seinen Gegner zu flankieren. Man lässt also einfach seine Leute den Gegner ablenken, läuft ihnen in die Flanke und metzelt sie nieder. Wenn man möchte, kann man auch ein Team zum flankieren mitnehmen, denn manchmal spawnen innerhalb eines Schauplatzes noch Gegner nach, wenn man was bestimmtes gemacht hat (in den Garten eingedrungen, ein MG-Nest ausgeschaltet). Diese laufen dann einfach irgendwo aus einer Tür heraus, suchen hinter der nächsten Deckung Schutz und kämpfen mit.
Wenn einem das flankieren zu mühselig ist, kann man die Gegner immer noch einfach wegsnipern, da sie, wie oben beschrieben, oft nur unzureichenden Schutz suchen. Und auch sonst stellen sie sich nicht besonders schlau an. Sie suchen hinter Holzzäunen Deckung, die man leicht wegschießen kann, oder lassen sich einfach in den Rücken fallen, obwohl sie einen beim flankieren gesehen haben müssten.
Das führt dazu, dass jeder Kampf gleich abläuft. Man betritt den Schauplatz. Gegner und Freunde suchen sich die nächste Deckung. Man tötet die Feinde indem man flankiert, oder sie einfach hinter ihrer oft unzureichenden Deckung tötet. Man rückt vor. Wenn neue Feinde spawnen, geht das selbe Spiel von vorne los, ansonsten auch, nur am nächsten Schauplatz.
Die gegnerische KI lässt dabei keine Intelligenz erkennen. Sie hockt stur hinter ihren Mauern und trifft dabei fast nichts. Keine Versuche seitens des Gegners mal meinem Trupp in die Flanke zu fallen. Nichtmal eine Granate kam mir bis jetzt entgegengeflogen.
Die Idee hinter dem Spiel gefällt mir zwar sehr gut, die Umsetzung ist meiner Ansicht nach aber nicht gut.
Leider nicht alle Erwartungen erfüllt.
Datum:16.09.2009 - Rating: 3/5Ich habe bereits die beiden Vorgänger gespielt und war deshalb auch sehr auf BIA HellŽs Highway gespannt.
Zuerst das Positive:
- Gute Grafik
- Zum Teil sehr gute Kulissen (zum Beispiel beim Kampf um eine Tankstelle)
- Gute Story und Zwischenszenen, die näher auf die Protagonisten eingehen
- Gute Musik
Negativ:
- Der Schierigkeitsgrad Veteran ist für erfahrene Spieler viel zu schwach (Authentisch kann erst nach dem ersten Durchspielen ausgewählt werden)
- Häufiges stupides Bekämpfen von 8,8 Kanonen
- Teilweises Niedermetzeln der "bösen" Deutschen (besonders bei Panzerfahrten)- Wäre der Krieg tatsächlich so gelaufen, wären die deutschen Truppen wohl bereits innerhalb von 4 Wochen geschlagen gewesen
Was mich allerdings sehr enttäuschte, war die KI der Gegner. Vor der Veröffentlichung des Spiels war groß angekündigt worden, dass man die KI im Vergleich zu den Vorgängern stark verbessert habe. Davon habe ich kaum etwas gemerkt. Hier steht die Ankündigung zum tatsächlichen Ergebnis in einem krassen Widerspruch.
Dennoch hat mir das Spiel viel Freude bereitet und ich würde mir auch einen weiteren Teil kaufen.






