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War Inc. - Sie bestellen Krieg: Wir liefern!Quelle: AmazonEAN: 4049834002145 6,99 EUR
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Beschreibung
Kunden Meinungen
Gutes Vorhaben schlecht umgesetzt
Datum:03.03.2010 - Rating: 2/5Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Film mit einer so vielversprechenden Besetzung gesehen habe, der mich nachher so enttäuscht hat. Etwas Ähnliches habe ich schon beim "Bourne Ultimatum" erlebt, aber dort konnte man es wenigstens noch damit erklären, dass die stupide Baller- und Klopper-Action den Stars gar keine Zeit ließ, ihr Können zu zeigen. "War Inc." ist hingegen eigentlich schon ein Film für Schauspieler, und die Grundidee gibt durchaus einiges her. Leider funktioniert die Story in meinen Augen überhaupt nicht. Wenn man es wohlwollend ausdrückt: Der Bush-Imperialismus, die Blackwater-Affäre und manches andere muss den Beteiligten so auf der Seele gedrückt haben, dass sie ihren guten Namen ohne Rücksicht auf Verluste für ein Projekt zur Verfügung stellten, das irgendwie hoppladihopp abgedreht wurde (vielleicht, um auf Teufel komm raus zum US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 in die Kinos zu kommen). Es gibt einige wenige skurrile und gelungene Einfälle - da ist zum Beispiel die Videowand, die den "Viceroy" eines Söldnerkonzerns nicht mit seinem richtigen Gesicht, sondern als konstantes Morphing aller "guten Amerikaner" von George Washington bis Arnold Schwarzenegger zeigt. Leider machen solche Ideen höchstens 5% des Films aus. Der Rest wirkt auf die Schnelle zusammengestrickt und so, als hätte man allerlei Ideen aus früheren Filmen zusammengerührt in der Hoffnung, dass das Ergebnis halbwegs lustig ist - so eine Art "Saturday Night Live" für Anspruchslose. Am besten kann man das an Joan Cusack beobachten, die als Sekretärin für ihren Bruder John eine sehr ähnliche Rolle spielt wie in "Grosse Point Blank". Damals spielte sie ihren schrulligen Charakter sensationell, in "War Inc." ist davon nur unerträgliche Fratzenschneiderei übrig geblieben. Es wäre die Aufgabe des Regisseurs gewesen, seiner Schauspielerin hier das rechte Maß zu vermitteln, aber dazu war Joshua Seftel nicht in der Lage oder nicht Willens. John Cusack nudelt nach Schema F die Rolle des charmanten Lausbuben runter, was wir in "Grosse Point Blank" oder "High Fidelity" schon zehnmal besser gesehen haben. Ben Kingsley hat seine Nominierung für die Goldene Himbeere redlich verdient und Dan Aykroyd auf dem Klo muss ich ehrlich gesagt auch nicht unbedingt sehen. Marisa Tomei ist die einzige, die wacker gegen ein schlechtes Skript anspielt. Nebenbemerkung: Irgendwo soll übrigens auch Ben Cross mitspielen (bekannt aus "Chariots of Fire"). Wer ihn entdeckt hat, bitte melden, denn es würde mich freuen, ihn mal wieder in einem Film zu sehen.
Inhaltlich ist der Eindruck gemischt. Die kritische Auseinandersetzung mit der Ära Bush ist auf jeden Fall wünschenswert, wenngleich das allein natürlich auch nicht ausreicht, um einem Film Qualität zu verleihen. Vereinzelt ist es sogar fast kontraproduktiv. Es ist mit schwarzem Humor ja immer so eine Sache, aber wenn islamistische Terroristen den Hals von Marisa Tomei vermessen, um den besten Kamerawinkel für die bevorstehende Enthauptung zu diskutieren, dann ist das schon ziemlich derb. Ich möchte jedenfalls nicht wissen, wie jemand eine solche Szene empfindet, der einen Familienangehörigen im Irak auf diese Art verloren hat. An manchen Stellen könnte man dem Film vorwerfen, dass er die distanzierte Gleichgültigkeit gegenüber den Kriegen in Nahost, die er offensichtlich bekämpft, gerade selbst an den Tag legt. Gute Satire entlarvt den Gegner, schlechte Satire verharmlost ihn. In James Camerons "True Lies" wirken die Terroristen wirklich bedrohlich, und um so komischer wirkt es dann, als ihnen beim Aufnehmen ihrer Schreckensbotschaft mittendrin die Batterie absäuft. In "War Inc." sind die Terroristen nichts weiter als ein Haufen verblödeter Hampelmänner, wodurch die Satire sich selbst den Boden unter den Füßen wegzieht und zum realitätsentkoppelten Klamauk wird.
Insgesamt kann ich den Film also leider nicht empfehlen. Zum Ausleihen vielleicht ganz nett und mit ein paar orginellen Ideen, aber gerade Fans der genannten Stars werden doch wohl eher enttäuscht.
Nach 15 Minuten abgeschaltet
Datum:30.12.2009 - Rating: 1/5Die Gags sind sehr schlecht und die Story sterbenslangweilig. Nichteinmal unfreiwillig komisch ist der Film.
Das zeigt, dass gute Darsteller (John Cusack, Marisa Tomei, Dan Aykroyd) keine Garantie für einen guten Film sind.
Ich konnte mir den Film nur 15 Minuten ansehen, dann habe ich abgeschaltet.
Alles für eine bessere Zukunft in Frieden und Wohlstand.
Datum:28.12.2009 - Rating: 4/5In naher Zukunft wird der fiktive Staat Turaqistan, irgendwo im wilden fernen Osten, vom Krieg heimgesucht und erfordert die Hilfe westlichen Knowhow's. Das Unternehmen Tamerlane investiert in den vom Krieg gebeutelten Staat und zieht daraus seine Vorteile. Als einige mächtige Politiker in der Symbiose auch einen Teufelskreis erkennen, werden diese zu Zielen von Auftragskillern.
Einer dieser Auftragskiller ist Brand Hauser, der ausgestattet und befugt wie James Bond die alten Machtverhältnisse aufrecht zu erhalten versucht. Vor Ort in Turaqistan lernt Hauser die Journalistin Nathalie kennen und lieben. Sie hinterfragt sein Handeln und auch er kommt allmählich auf den Trichter, dass er möglicherweise nicht für die Guten seinen Kopf hinhält.
Die Geschichte ist vollgepackt mit unzähligen Tiefschlägen auf die Werteordnung der westlichen Welt. Viel Action gepaart mit gut platziertem Humor sorgen für das nötige Tempo um nicht jede böse Feststellung mit entsprechender Aufmerksamkeit aufzunehmen. Bunte Szenarien erinnern immer wieder an den Showcharakter, den die Protagonisten an die zuschauende Welt abliefern müssen. Regie und Schauspieler leisten guten Arbeit und erschufen eine bissige Persiflage.
unfassbar
Datum:28.10.2009 - Rating: 1/5das schlechteste was ich in den letzten Jahren sehen musste. Eine Schande dass Schauspieler wie Cusack sich für so einen Bockmist hergeben. Satire, Witz, Sinn oder gar gutes Schauspiel sucht man hier vergebens...............
War InC von Tabasco bis zum Krieg alles dabei
Datum:19.10.2009 - Rating: 4/5Story
Im Film War InC wird der Spagat zwischen Satire und Thriller geübt. Die Story wird spannend begonnen und flacht dann leider etwas ab. Was allerdings durch allerlei Späße die mal mehr und mal weniger im Vordergrund stehen aufgefangen wird. Zum Ende hin wird durch einige überraschende Wendungen die Spannung noch einmal hochgehalten.
Bild
Das Bild liegt im Blu-ray typischen HD-Widescreen (16:9, 2.35:1) 1920x1080p vor. Es handelt sich zwar nicht um eine Referenz Blu-ray es kann jedoch bei den vielen Explosionen und in dunklen Szenen überzeugen.
Sound
Sehr positiv ist hier hervorzuheben das man auf eine Deutsche / Englische DTS-HD MA 5.1 Tonspur zurückgegriffen hat, was ja leider bei vielen Blu-ray's noch kein Standard für die Deutsche Tonspur ist. Der Sound unterstützt die vielen kleinen überraschenden Explosionen und schafft so eine sehr gute und angenehme Surround Atmosphäre.
Regie und Cast
Regie bei War InC führte Joshua Seftel welcher sich einige Namen-Hafte Schauspieler an seine Seite holt. Mit dabei sind unter anderem die immer sexy wirkende Hillary Duff und der gewohnt abgeklärte Dan Aykroyd welchen viele aus Blues Brothers oder Ghost Busters kennen werden. Überzeugen tun vor allem Joan Cusack ( Zimmer 1408 ) welcher in seiner Hauptrolle als Tabasco liebender Killer aufgeht. Durchweg positiv auffallen tut Marisa Tomei die ihre Rolle ob nun als ernste Reporterin oder aber von Kopf bis Fuß eingestaubt souverän spielt.
Extras
Auch die Extras kommen auf dieser Blu-ray nicht zu kurz. Wie von vielen Käufern gewünscht befinden sich das Making Of sowie Interviews mit allen Hauptdarstellern auf der Scheibe. Außerdem sind enthalten, der Deutsche sowie Englische Trailer und eine Bildergalerie.
Fazit
Empfehlen kann ich den Film allen Liebhabern von Satiren die auch gerne mal einen Thriller schauen. Die Story des Films ist rundum gelungen und ich muss zugeben das mir das schauen des Films viel spaß und des öfteren mal ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Wer nun also wissen will, was es sich mit dem Mysteriösen Staat Turaqistan auf sich hat und welche Wichtige Funktion eine Popeye's Fried Chicken-Filiale in einem Kriegsgebiet hat, dem kann ich nur zum Kauf raten. Aufgrund des nicht ganz perfekten Bildes und der in der Mitte des Filmes leicht abflachenden Story gute 4 von 5 Sterne.









